DSGVO

Versuch einer einfachen Erklärung:

Die Datenschutzgrundverordnung DSGVO der Europäischen Union regelt, wie Behörden, Unternehmen, Praxen oder Vereine mit den personenbezogenen Daten ihrer Kunden, Besucher, Mitarbeiter oder Mitglieder umgehen müssen. Erklärtes Ziel  in Zeiten fortschreitender Digitalisierung ist dabei eine angemessene Balance zwischen Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen.

Die DSGVO gilt für alle EU-Mitgliedsstaaten gleichermaßen und stärkt für den einzelnen Verbraucher das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung durch höhere Transparenz und mehr Mitbestimmung bei der Verarbeitung persönlicher Daten.

Inhalt der DSGVO

Die DSGVO trat 2016 in Kraft und ist seit  Mai 2018 für alle EU-Mitgliedsstaaten verbindlich. Sie beinhaltet, dass Unternehmen und Webseiten-Betreiber personenbezogene Daten nur dann verarbeiten dürfen, wenn eine rechtliche Grundlage dafür gegeben ist oder die Kunden dieser Daten-Verarbeitung zugestimmt haben.                                                                                                        Bei Nichteinhalten der Regeln und Datenschutzverstößen drohen hohe Bußgelder und Gerichtsverfahren.

Als Unternehmer und Webseiten-Betreiber hat man einiges zu beachten.  Knifflige Bereiche sind beispielsweise Kontaktformulare, die Erhebung von Bestelldaten und Paypal-Bezahlungen im Online-Shop oder das Versenden von Newslettern. Ein Punkt wäre auch die eingerichtete Analyse von Kunden-Daten mit Tracking-Tools. Die Liste von Fallstricken ist lang. Umso mehr müssen Unternehmen heute auf eine korrekte Einhaltung der Datenschutzverordnungen achten und sich bestenfalls professionellen Rat einholen.

Hinweis: Diese Infos stellen keine rechtliche Beratung dar noch sind wir zu einer solchen berechtigt. Im Zweifelsfall bitte immer von einem Fachanwalt beraten lassen.

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