sebastian lochbronner
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Das Phänomen der Start-Up Gründungen ist derzeit allgegenwärtig, Unternehmen gründen Start-Ups, Agenturen gründen Start-Ups, Handwerker gründen Start-Ups, im TV gibt es eigene Sendungen für Start-Ups. Wer wundert sich nicht manchmal „In der Höhle der Löwen“ über so manche kuriose Gründeridee eines ambitionierten Start-Up-Teams?

Start-Ups - Wie unterstützt eine Marketingagentur ein Start-Up?

Start-Ups - Wie unterstützt eine Marketingagentur ein Start-Up? (Illustration by Thierry Fousse from Icons8)

Doch was ist eigentlich genau ein Start-Up?

Start-Ups sind junge, noch nicht etablierte Unternehmen, die zwei Ziele verfolgen. Zum Einen gründen sie sich auf eine neuartige Geschäftsidee, zum Anderen möchten sie schnell wachsen. Startuper gehen oft neue Wege und gründen in den Bereichen Kommunikationstechnik, Electronic Bussiness und Life Sciences und arbeiten mit innovativen Marketing- oder Consulting-Konzepten. Sie haben oft den richtigen Riecher für neue Trends, probieren auch einfach einmal etwas aus und greifen dadurch oftmals neue Entwicklungen und innovative Produkte schneller auf als alteingesessene Konkurrenzunternehmen.

Innovation

Diese innovativen Gründungen grenzen sich von der etablierten Wirtschaftswelt durch Produktideen, neue Dienstleistungen und eingesetzte Technologien ab und unterscheiden sich auch in ihren Strukturen und Wachstums-Plänen. So können kreative Start-Ups mit ihrer Dynamik ganze Branchen beeinflussen und umkrempeln oder dadurch sogar neue Märkte schaffen.

Der Wandel

Start-Ups sind nach erfolgreicher Marktetablierung dann im eigentlichen Sinne keine Start-Ups mehr. Oft zeigt sich aber, dass diese Unternehmen dann aber weiterhin auf ihre ursprünglichen Start-Up Stärken wie kreative Freiräume, flache Hierarchien und hohe Dynamik setzen.

Aus ehemaligen Start-Ups können sich auch große Unternehmensgruppen wie Amazon, Google, Zalando, Xing, Facebook etc. entwickeln.

Werdegang

Start-Ups finanzieren sich anfangs meist mit Startkapital und expandieren dann mit zusätzlichem Fremdkapital wie Venture Capital oder Fundraising.

Obwohl Start-Ups nur einen kleinen Teil im gesamtwirtschaftlichen Gründerkosmos darstellen, sind sie zu einem wichtigen Antrieb für wirtschaftliche Entwicklung und sozialen Fortschritt geworden. Sie verschaffen Jobs und verhelfen neuen Ideen und innovativer Technologie zum Durchbruch. So mancher Branchen-Platzhirsch wurde schon von dynamischen Start-Ups herausgefordert.

Marketingmaßnahmen und Schritte zum Erfolg

Existenzgründer und Start-Ups brauchen eine zündende Idee, eine starke Marke und eine effektive Marketingstrategie. Gerade in der Gründungs-Phase ist es wichtig, eine kreative Marketing­agentur an deiner Seite zu haben, die die Leidenschaft zu deinem Produkt teilt.

Entwickeln einer Geschäftsidee

Oft sind Start-Uper schon in einer bestimmten Branche tätig, aus der sie ihre eigene Geschäftsidee entwickeln. Oder man braucht in seinem persönlichen Alltag eine Lösung für ein Problem und kreiert daraus sein Geschäftsmodell. Oder wer beispielsweise leidenschaftlich gern verreist, entwickelt vielleicht im Tourismus-Bereich eine Geschäftsidee. Ein Beispiel hier ist das Königsbrunner Start-Up OCEAN VAN. Die Gründer sind begeisterte Bulli-Urlauber. Ihre Leidenschaft haben sie 2019 mit einer Campervan-Vermietung zum Beruf gemacht.

Hast du dein Zielprojekt gefunden, musst du prüfen, ob es schon etwas Ähnliches auf dem Markt gibt und wie sich deine Idee auf eine neue und überzeugende Art umsetzen ließe. Die Entwicklung einer Geschäftsidee ist somit ein oft längerer Prozess, der deine Kreativität erfordert.

Dein Geschäftsmodell/Zielgruppen-Analyse

Wie soll deine Firma aussehen? Welches Produkt oder welche Dienstleistung möchtest du anbieten? Wer und wo sind meine potentiellen Kunden? Wie sieht mein idealer Kunde au s? Gibt es Konkurrenz-Produkte oder -Anbieter, die deine Idee günstiger oder hochwertiger anpreisen? In welchem Bereich sind meine Innovationen? Wie kann ich mich auf dem Markt positionieren? Wie soll mein Team aussehen?

Wichtig bei dieser Planung sind das Finanzbudget und die Möglichkeit zum risikolosen Wachstum.

Proof of Concept/Testlauf

Das beste Geschäftsmodell nützt nichts, wenn nicht getestet wird, ob es wirklich funktioniert. Gründungsfachleute nennen diese Maßnahme Proof of Concept. Passend zu deinem Produkt sollte also eine Marketingmaßnahme gestartet werden, mit der du testen kannst, ob deine Geschäftsidee bei deinen Kunden überhaupt auf Interesse stößt. So kannst du vermeiden, viel Geld und Herzblut in deine Idee zu stecken, die vielleicht zu einem Ladenhüter wird.

Deine Marketingagentur hilft dir bei der Entwicklung von passenden „Test-Werbemaßnahmen“. Beispiele für derartige Testläufe sind einfache Websites, Ads oder auch Marketing-Umfragen im weiteren persönlichen Umfeld.

Businessplan/Kalkulation

Der nächste Schritt zum erfolgreichen Start-Up ist die Erstellung deines Businessplans.

In deinem Businessplan beschreibst du detailliert deine Geschäftsidee und deren Umsetzungsmaßnahmen. Das beinhaltet auch das Aufstellen eines Finanzplans mit geplanten Einnahmen, Ausgaben und deinem Kapitalbedarf. Dein Businessplan ist für dich eine Orientierungshilfe und dient deinen Investoren als Entscheidungshilfe.

In vielen Fällen ist auch das Hinzuziehen eines Finanzberaters zu empfehlen. Inzwischen gibt es auch professionelle Start-Up Berater. Ein neutrales Feedback ist sicherlich hilfreich in der Gründungsphase.

Pitch

Start-Ups leben meistens von ihren Investoren. Und ebendiese kannst du nur mit einem überzeugenden Auftritt gewinnen. In einem Pitch beschreibst du in einer mitreißenden Präsentation kurz und knapp deine Geschäftsidee, deine Vision, den Bedarf für dein Produkt und den Kundenutzen und deinen Kapitalbedarf.

Marketingagentur hinzuziehen

Um auf dem hart umkämpften Markt auch wahr genommen zu werden, brauchst du die professionelle Unterstützung einer engagierten Marketingagentur. So kannst du dich auch auf das Kerngeschäft deiner Firma konzentrieren und gibst die Werbung in die Hände von Profis, die wissen, wie sie dich auf dem Markt etablieren können. Das äußere Erscheinungsbild deiner Marke steht für deine Kompetenz und die Qualität deines Produkts. Somit ist der Markenauftritt von größter Bedeutung für das Image und den Erfolg eines jungen Unternehmens.

In den Marketingbereich fallen:

Firmen-Logo, Corporate Design (einheitlich-stimmiges Gesamt-Konzept der Werbe-Tools), Website, Auftritt im Social Media Bereich, Online-Marketing, Werbe-Slogans, Flyer, Broschüren, Visitenkarten uvm.

Unterschied Start-Up vs. klassisches Unternehmen

Start-Up Unternehmen sind jünger als zehn Jahre und gelten in ihrem Geschäftsmodell, Produkt/Leistung oder eingesetzter Technologie als innovativ. Typisch für sie sind ein starkes Umsatz-Wachstum und die meist höhere Zahl ihrer Mitarbeiter. Start-Ups sind überwiegend Team-Gründungen.

Somit wird auch gleich der Unterschied zu den klassischen Existenzgründungen deutlich. Allein von der Gesamtanzahl aller Existenzgründungen sind 80 % Einzelunternehmer-Gründungen. Start-Ups dagegen bieten bei der Gründung im Schnitt bereits 10 Arbeitsplätze gegenüber Solo-Gründern mit 0,4 Arbeitsplätzen.

Bei den Start-Ups sind der Gründer wie auch die Mitarbeiter meist jünger. Weitere Unterschiede zu klassischen Unternehmen sind die flache Hierarchie und eher legere Atmosphäre, sowie eine hohe Dynamik. Es gibt kaum standardisierte Arbeits-und Geschäftsprozesse und ein kaum geregeltes Arbeitsumfeld.

Klassische Neugründungen treten als Einzelhändler, Handwerker, Freiberufler auf und übernehmen ein vielfach genutztes Geschäftskonzept. Sie sind meist nicht innovativ oder wachstumsstark.

Zudem sind alle mit einem gewissen Risiko behaftet, da man sich auf unbekanntes Terrain vorwagt.

Entwicklung / Finanzierung

Ein Start-Up unterläuft einzelne Entwicklungsphasen, in denen es jeweils besondere Aufgaben und Risiken gibt. Auch die Finanzierungswege ändern sich in den jeweiligen Phasen.

Im Folgenden zeigen wir den typischen Entwicklungsverlauf eines Start-Ups.

Seed-Phase

In der Seed-Phase steht die Planung und Vorbereitung der Gründung an. Der Seed (engl. Samen) für dein Start-Up Pflänzchen wird gesetzt.

In diese Phase fällt die Geschäftsidee, das Geschäftsmodell, der Businessplan wie auch die Produktentwicklung und der Testlauf.

Ausgaben aus der Seed-Phase finanzieren die Startuper aus eigenen Mitteln. In dieser frühen Phase ist ein Bank-Darlehen eh kaum realisierbar. Falls bereits in dieser Phase Fremdkapital nötig sein sollte, kannst du dir entweder Business Angels suchen oder eine Crowdfunding-Kampagne starten.

Start-Up Phase

Mit der eigentlichen Gründung/Gewerbe-Anmeldung deines Unternehmens beginnt dann die Start-Up Phase. Du hast jetzt dein marktreifes Produkt, kannst dein Vertriebsnetz aufbauen und dein Marketing starten.

In dieser Phase fallen nicht nur die Anfangsinvestitionen zur Produktentwicklung an, sondern auch die laufenden Kosten (Miete, Personal, Nebenkosten). Deine Umsätze steigen aber in dieser Phase erst nur langsam. Somit musst du deine Zahlungsfähigkeit im Auge behalten.

Start-Ups nutzen in dieser Phase oft auch öffentliche Förderprogramme (Landesbanken, KfW-Bank) oder sichern sich durch Beteiligungskapital von Investoren ab.

Aufbauphase

In der Aufbauphase ist dein Unternehmen schon angelaufen. Oft werden erste Mitarbeiter/innen eingestellt, die Abläufe laufen routinierter.

In dieser Phase kommt ein Start-Up allmählich in die Gewinnzone, das Start-Up hat seinen Break-even.

Aber auch wenn die Gewinnschwelle noch nicht erreicht ist, wird die Finanzierungsbereitschaft von Investoren und Banken höher, weil dein Unternehmen sich schon beweisen konnte.

Wachstumsphase

In der Wachstumsphase hat sich deine Firma bereits am Markt etabliert. Du kannst neue Zielgruppen gewinnen, dein Produkt weiter entwickeln dein Vertriebssystem ausbauen.

Jetzt wird der Kapitalbedarf deutlich steigen. Gleichzeitig sinkt das Risiko, da dein Produkt sich inzwischen schon bei einem festen Kundenstamm etabliert hat. Für die weitere Entwicklung deines Unternehmens ist es in dieser Phase wichtig, den erhöhten Kapitalbedarf durch Beteiligungskaital, Kredite oder Förderprogramme aufbringen zu können. Ohne Working Capital läuft leider wenig.

Reifephase

Befindest du dich dann in der 5. Phase deiner Start-Up Geschichte, hast du viel erreicht. Du bist jetzt etablierter Unternehmen und bist eigentlich kein Startuper mehr. Deine Gewinne stabilisieren sich, das Wachstum pendelt sich bei einem normalen Maß ein. Geplante Investitionen können aus den erwirtschafteten Einnahmen finanziert werden.

Startuper tun aber gut daran, trotz des Erfolges den Grundgedanken eines Start-Ups zu bewahren.

Was macht ein Start-Up profitabel?

Wie sieht ein typisches Start-Up Unternehmen aus? Der Kickertisch und die Kaffee-Bar allein können nicht das gängige Bild eines Start-Ups prägen. Kern eines Start-Ups ist das Team aus kreativen, innovativen Köpfen, in dem es keine strengen hierarchischen Einteilungen gibt. Kurze Entscheidungsabläufe, Vertrauen in jedes Team-Mitglied und eine lockere Arbeitsatmosphäre ermöglichen gute Ergebnisse.

Aber reicht ein produktives Team in einem angenehmen Arbeitsumfeld allein aus, um die für viele Star-Ups so bekannte Erfolgsgeschichte zu schreiben? Was ist das Geheimnis von erfolgreichen Start-Ups, die scheinbar aus dem nichts ganze Branchen neugestalten?

Erfolgsrezepte

„Das“ Rezept für den sicheren Erfolg wird es sicher nicht geben. Aber einige Muster für den erfolgreichen Aufbau eines Start-Ups lassen sich schon erkennen.

Wenn mein Start-Up auf ein bestimmtes Ärgernis reagiert, das viele Kunden in ihrem Alltag ebenso kennen, stehen die Chancen auf einen Erfolg mit Sicherheit nicht schlecht. Ich muss das Rad nicht neu erfinden, oft sind es die kleinen Dinge, die den Alltag erleichtern.

Wenn eine Idee nicht funktioniert, landet sie im Müll und es wird eben ein Alternativ-Lösung entwickelt.

Dann sollten die Lösungen innovativ sein. Innovativ heißt dabei aber nicht, dass zugleich auch eine innovative Technologie entwickelt werden muss. Ein Beispiel hierfür ist Robin-Zug aus Augsburg. Hier können Bahnreisende Entschädigungen bei Zugverspätungen online einfordern.

Top-Start-Ups tüfteln nicht im stillen Kämmerlein, sondern stehen im regen Austausch mit ihrer Zielgruppe. Was braucht mein Kunde? Wie soll die Lösung für sein Problem aussehen? Wenn ich die Probleme nicht kenne, kann ich auch keine Lösung anbieten.

Erfolgreiche Start-Ups arbeiten mit einem erfolgreichen Team. Investoren stecken ihr Geld lieber in ein tolles Team mit einer mittelmäßigen Idee als in eine tolle Idee, die von einem mittelmäßigen Team ausgearbeitet werden soll.

Und erfolgreiche Start-Ups minimieren das finanzielle Risiko. Sie bleiben mit ihren Lösungsvorschlägen in ihrem Finanzbudget. Wenn das nicht funktioniert, wird nach einer anderen Lösung gesucht. Neue Ideen ja, aber immer innerhalb des vorgegebenen Budgetplans.

Ein Beispiel für ein sehr erfolgreiches Start-Up ist das aus Augsburg stammende Little Lunch Team. 2015 haben die beiden Brüder Denis und Daniel ihre Idee von einer schnellen, gesunden Suppe für die Mittgaspause im Büro in der Höhle der Löwen präsentiert. Bis heute ist Little Lunch das erfolgreichste Start-Up der Sendung.

Chancen und Risiken

Die Grundidee eines Start-Ups ist es, mit einer Idee Neuland zu betreten. Das bietet zugleich eine Chance, birgt aber auch ein Risiko. Ich kann mit meinem Produkt einen neuen Markt eröffnen und die Konkurrenz ausbremsen. Es besteht aber gleichzeitig die Gefahr, dass mein Produkt nicht angenommen wird.

Deshalb ist es so wichtig, dass ich meine Geschäftsidee von Anfang an auf ihren möglichen Erfolg oder Misserfolg teste und gegebenenfalls bei Problemen schnell nachbessern und korrigieren kann.

Fördermaßnahmen

Start-Ups sind für die wirtschaftliche Entwicklung nicht mehr wegzudenkende Impulsgeber. Mit ihren Innovationen sind sie Wegbereiter für neue Technologien und sie steigern darüber hinaus die Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb fördert die Regierung die Start-Up- Szene mit vielen Maßnahmen und Programmen. Es gibt beispielweise zinsgünstige Darlehen über die KfW Bank.

Aber auch die einzelnen Bundesländer bieten verschiedenste Förderprogramme an.

Gründer können sich über Gründerplattforen über die einzelnen Maßnahmen informieren und beraten lassen.

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Fazit

Ein Start-Up zu gründen ist eine Chance, seine Kreativität in einem Projekt lebendig werden zu lassen. Mit einer coolen Idee, sorgfältiger Planung und einem motivierten Team kann auch dein Start-Up erfolgreich werden.

Soll ich oder soll ich nicht? Jungunternehmern kann diese Frage nicht abgenommen werden. Es ist nicht leicht, die Chancen und Risiken gegeneinander abzuwägen.

In den ersten 5 Jahren nach Neugründung geben derzeit immerhin über die Hälfte der Neugründer wieder auf. Oft liegt es an der schlechten Kundengewinnung und -bindung.

Dieses Risiko lässt sich allerdings minimieren- und zwar durch gutes Marketing. Lass dich durch eine engagierte Marketing-Agentur beraten und unterstützen. Vor allem dürfen die Werbemaßnahmen nach den ersten Erfolgen nicht nachlassen. Wer nicht wirbt, stirbt, hat sich leider schon oft bewiesen.

Viele Agenturen bieten gerade auch für Neugründer preislich interessante Pakete an. Diese Investition zahlt sich immer aus.

Ein Start-Up muss zu dir und deiner Lebenssituation passen. Suche nach einem Unternehmens-Modell, das dir taugt. Du kannst mit einem Team arbeiten oder du lagerst die Arbeitsfelder, die dir nicht liegen, aus. Du musst weder jung noch hip sein, um deine Geschäftsidee zu realisieren. Du musst den Wunsch haben, dich weiter zu entwickeln und deine Ideen umzusetzen.

Wir als engagierte Werbeagentur starten jedenfalls gerne mit dir!

Eine perfekt erzählte Brand-Story ist der Schlüssel zum Herzen deiner Kunden. Deine Story muss spannend und packend sein, damit sie deine Zielgruppe anspricht. Langweilige und nichtssagende Schlagwörter locken heute im reizüberfluteten Netz niemand mehr hinter dem Ofen hervor. Die Kunden müssen sich angesprochen fühlen, damit sie sich mit der Kernbotschaft deiner Firma identifizieren können.

Brand-Story heißt direkt übersetzt Markengeschichte. Das wird aber der eigentlichen Bedeutung von Brand-Story nicht gerecht. Du sollst nicht nur die Daten deiner Unternehmensgeschichte aufzählen. Es mag interessant sein, dass dein Urgroßvater die Firma aus dem Nichts unter widrigen Umständen aus dem Boden gestampft hat. Aber das ist nur ein kleiner Bestandteil einer Brand-Story. Es ist die Story von Werten und Identität, von Visionen und der Kernbotschaft deines Unternehmens. Damit kannst du deiner Marke Leben einhauchen, ihre Vorteile verdeutlichen und eine Verbindung zum Kunden herstellen.

Eine Brand-Story ist also mehr als eine Business Präsentation, Broschüre oder ein Slogan einer Werbekampagne. Eine Brand-Story ist nicht nur das, was du selber über dich erzählst, sondern das, was deine Kunden über dich und deine Marke denken und kommunizieren.

Es ist nicht nur deine Brand Story. Es ist vor allem auch die deiner Kunden.

Und eine Brand Story hat kein Ende. Sie wird weiter erzählt, solange deine Firma auf dem Markt ist. Eine gute Brand-Story sollte auch kein Sprint sein, sondern langfristig angelegt werden.

Warum brauchst du eine Brand-Story?

Wir werden tagtäglich mit unzähligen Werbeslogans geradezu erschlagen. Sei es im Radio oder Fernsehen, in Zeitschriften oder auf Plakaten, selbst auf Webseiten begegnen wir Werbebannern und Werbe-Einblendungen. Und vor allem in den sozialen Medien begegnen wir direkten oder indirekten Werbebotschaften. Schätzungsweise 3.000 kommerziellen Nachrichten sind wir tagtäglich ausgesetzt, von denen wir die Mehrzahl gar nicht bewusst wahrnehmen.

Und genau hier wird die Bedeutung von Storytelling deutlich.

Es ist viel effektiver und nachhaltiger, Kunden mit einer aussagekräftigen Geschichte auf dein Produkt aufmerksam zu machen als mit abgedroschenen Werbeslogans.

Eine gute Story weckt Interesse und berührt, macht den Kunden auf dich und deine Produkte aufmerksam. Die Verbindung von Information und Emotion ist eine der stärksten Kommunikationsmittel. Eine gute Geschichte bleibt in der Erinnerung und vermittelt ein Gefühl von Verbundenheit. So kannst du Vertrauen und Kundenbindung aufbauen

Ohne Brand-Story wird es für dich auf dem umkämpften Markt schwierig werden. Leider werden heute nicht unbedingt die besseren Produkte oder Dienstleistungen gewählt, sondern diejenigen, die werbewirksam kommuniziert und beworben werden. Die Frage steht im Mittelpunkt, wie uns ein Produkt glücklicher, erfolgreicher, gesünder macht. Wie kann ich ein bestimmtes Problem schnell lösen? Das interessiert den Verbraucher. Diese Fragen möchte er auf deiner Website, deiner Broschüre oder deiner Instagram-Kampagne beantwortet haben. Mit einer informativen, überzeugenden Brand-Story funktioniert das natürlich einfacher. Storytelling wird also immer wichtiger im Marketing.

Brand Story Die Geschichte hinter der Marke

Die Brand Story ist die einzigartige, spannende Geschichte hinter der Marke. Sie kann der Schlüssel zum Herzen deiner werden! (Illustration by Thierry Fousse from Icons8)

Wie du deine Brand-Story aufbaust

Eine Brand-Story umfasst die Geschichte über die Entstehung, Werte und Visionen deiner Marke. Im Mittelpunkt stehen Emotionen, Fakten und Einblicke, du beschreibst, wer du bist, was du tust und was dich antreibt. Du möchtest deine Marke von der Konkurrenz abheben und dich in den Köpfen deiner Zielgruppe einprägen.

Folgende Fragen solltest du beim Erstellen deiner Brand-Story angehen: Was? Wann? Warum? Wie? Wer? Wozu?

Du musst auch nicht chronologisch vorgehen. Wichtig ist vor allem, dass du das Alleinstellungsmerkmal deines Produkts oder deiner Dienstleistung in den Fokus stellst.

Bestimme dein Warum & deine Einzigartigkeit

Der 1. Schritt beim Schreiben deiner Story muss die Antwort auf die Frage sein, warum du tust, was du tust. Warum gibt es dein Geschäft? Was hat dich motiviert, dein Unternehmen zu gründen? Welche Leidenschaft steht hinter deinem Tun? Welchen Anspruch hat deine Marke an sich selber? Wer oder was hat dich inspiriert und motiviert? Welche individuellen Überzeugungen stecken in deinem Produkt? Was hebt dich von anderen Konkurrenten ab? Denk an die Geschichte dahinter – Weshalb besteht dein Unternehmen?

Erkläre dein Produkt & deine Authentizität

Eine Brand-Story, die sich nicht mit deinem Produkt in Verbindung bringen lässt, wirkt sich auch nicht verkaufsfördernd aus. Du kannst einen BMW nicht auf dieselbe Art und Weise wie einen FIAT verkaufen, haben beide doch unterschiedliche Qualität, Preise und letztendlich andere Zielgruppen.

Du musst dir also folgende Fragen stellen: Worin liegt die Qualität meines Produkts? Was unterscheidet mein Produkt von dem der Konkurrenz? Welche Konkurrenten hat mein Produkt? Wo liegen die Stärken meines Produkts? Löst mein Produkt ein Problem? Welche Emotion löst mein Produkt bei meinen Kunden aus? Warum sollte ein Kunde gerade mein Produkt kaufen?

Bestimme deine Zielgruppe

Deine Zielgruppe ist einer der wichtigsten Bestandteile deine Story. Nicht deine Marke ist Held deiner Geschichte, sondern dein Kunde. Ohne deine Kunden gibt es auch keine Story, denn ohne Kunden macht auch dein Unternehmen keinen Sinn.

Ein gelungenes Beispiel ist hier die Story eines Sanitärbetriebs. Auf der Webseite der Firma gibt es zu jedem Leistungsbereich eine kurze Geschichte. So wird das Projekt einer älteren Dame beschrieben, die ihr Traumbad realisieren wollte und dafür einige recht spezielle Sonderwünsche hatte. Das stellte die Handwerker vor einige Probleme, doch letztendlich konnten die Vorstellungen der Kundin umgesetzt werden. In der Story der Firma wurde klar, dass die oberste Maxime sein muss, dass sich die Kunden wohl fühlen und deren noch so ausgefallenen Wünsche auch realisiert werden sollen. Das baut Vertrauen beim Kunden auf, der sich gerne dem Sanitärbetrieb anvertraut.

Du musst dich also damit auseinandersetzen, wer deine Zielgruppe ist. Welche Wünsche und Ansprüche haben deine Kunden? Welche Probleme haben sie? Wie kannst du deine Zielgruppe unterstützen? Welche Punkte in der Story können deine Kunden emotional ansprechen?

Definiere deine Zielgruppe genau. Du kannst und musst nicht Jeden ansprechen! Wenn du deine Zielgruppe genau definiert hast, ist es auch einfacher für dich, deine Brand-Story zu verfassen.

Individualität & Authentizität

Jedes Unternehmen hat seine ganz eigene Unternehmensgeschichte, sei es ein traditionelles Familienunternehmen oder ein junges Start-Up. Eine spannende Brand-Story ist für jeden wichtig, zeigt sie doch Persönlichkeit und Vertrauenswürdigkeit einer Marke. Studien zeigen, dass gerade in der heutigen von Werbung stark überfrachteten Zeit die Kunden eine Marke nicht nur einfach konsumieren, sondern sich mit dieser auf einer persönlichen Ebene identifizieren wollen.

Es wäre den meisten Kunden egal, wenn bis zu 3 Viertel aller Marken vom Markt verschwinden würden. Es ist also überlebenswichtig, dass deine Marke einen ganz individuellen, persönlichen Charakter hat, mit dem sich deine Kunden identifizieren können. Denn diesen Kunden wäre es nicht egal, wenn deine Marke von der Bildfläche verschwinden würde. Werbekampagnen müssen damit kundenorientierter werden. Die Vorlieben der Zielgruppe müssen stärker mit einbezogen werden.

Ein Beispiel für eine gelungene Brand-Story ist hier die Kampagne von Hornbach. Hier stellt sich nicht ein langweiliger Baumarkt vor. Hornbach vermittelt ein Lebensgefühl und ist Partner bei der Verwirklichung von manchmal etwas eigenwilligen Bauprojekten.

Oder schauen wir uns die Story von Fritz-Kola an. Zwei Studenten starteten ihr Projekt mit einer simplen Idee und begrenztem Budget. Heute ist Fritz-Kola ein Kultprodukt. In der Story wird auch von den Rückschlägen der Gründer erzählt wie auch lustigen Begebenheiten bei der Entwicklung des Logos. Fritz-Kola vermittelt heute das Lifestylegefühl einer jungen, hippen Community.

Es ist deine Geschichte. Erzähl von dir und bleib deinen Beweggründen treu. Und bleib dabei authentisch! Deine Story mag dir vielleicht unspektakulär vorkommen. Aber du musst dir ja auch nicht den Stoff für den nächsten Blog Buster aus den Fingern saugen.

Klare Kommunikation & Leitfaden

Für eine packende Brand-Story ist ein klarer, strukturierter Erzählstil unabdingbar. Oft ist es einfacher, die Story gemäß dem bekannten Modell Einleitung, Hauptteil, Schluss zu verfassen. Eine bildhafte Sprache mit bunten Beispielen macht es auch einfacher, die Geschichte zu lesen. Deine Brand Story sollte deine Leidenschaft an deinem Produkt mit der Zielgruppe teilen. So wird das Verlangen nach dem Produkt, das du verkaufen möchtest, automatisch ausgelöst.

Wichtig ist, dass du deine Kommunikation auf die Sprache deiner Zielgruppe ausrichtest. Ein jüngeres Klientel reagiert auf andere Inhalte und einen anderen Kommunikationsstil als ein älteres Publikum. Unterschiede gibt es hierbei auch bei Frauen und Männern. Deine Zielgruppenanalyse ermöglicht dir also, Sprachstil, Erzählstil und Kontent deiner Brand-Story festzulegen.

Es bringt auch nichts, die Kommunikation nur in Teilen an die Brand-Story anzupassen. Eine inkonsistente Kommunikation wirkt unprofessionell und führt zu Vertrauensverlust. Aktualisiere deshalb alle Kommunikationsmittel.

Fragen in diesem Bereich wären: Welche Emotionen möchtest du bei deinen Kunden wecken? Möchtest du deine Story in der 1., 2. oder 3. Person erzählen? Soll bei deiner Geschichte ein formeller oder umgangssprachlicher Tonfall vorherrschen? Auf welchen Kanälen möchtest du mit deinen Kunden kommunizieren (Social Media, Website, Instagram, Markenvideo, Blog Post, E-Book, Infografik)?

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Konsistenz – der Schlüssel zu einer erfolgreichen Marke

Konsistenz, also das erfolgreiche Bleiben auf dem Markt, ist für kleine wie auch namhafte Unternehmen eine Herausforderung. Neue Unternehmen müssen ihre Brand-Story auf dem umkämpften Markt erst einmal etablieren, während bekannte Marken darum bemüht sind, ihre Brand-Story konsistent weiter zu führen. Nur eine durchdachte Geschichte kann Emotionen auslösen und dadurch eine dauerhafte Bindung zwischen Marke und Kunde garantieren.

Ein Beispiel für eine über Jahre hinweg erfolgreiche Brand-Story liefert Nivea. Die Werbekampagne „Danke Mama“, „Danke Papa“ und „Ein Teil von dir“ war beispielhaft für die enge Beziehung zwischen Eltern und Kind. Bei den Konsumenten entstand das Gefühl tiefer Verbundenheit mit dem Produkt, ohne das Nivea dieses direkt beworben hatte.

Hinter jeder Marke steht eine tolle Geschichte, die es wert ist, erzählt und dann auch gelesen zu werden.

Starte jetzt, an deiner ganz eigenen Brand-Story zu feilen!

Bild: Foto von Emre Kuzu von Pexels

Was ist eigentlich eine Markenidentität? Die Markenidentität bringt zum Ausdruck, wofür eine Marke steht. Sie beschreibt den Kern deiner Marke aus deiner Sicht als Markeninhaber. Du beschreibst damit all die Merkmale, die dein Unternehmen besonders und einzigartig machen und von der Konkurrenz abheben.

Die Markenidentität stellt den Grundstein jeder erfolgreichen Marke dar und zeigt, welches Image repräsentiert werden sollen. Der Aufbau einer Markenidentität ist somit ein grundlegender Faktor für eine langlebige Markenpositionierung im umkämpften Markt. Deine anvisierte Kundengruppe wird deine Markenidentität mit deinem Angebot assoziieren, eine Verbindung aufbauen und letztlich zufriedene Stammkunden generieren.

Weshalb sind bestimmte Marken so erfolgreich? Sie gründen sich auf eine klar ausgerichtete Identität, schaffen eine positive Außenwirkung und Identifikation, wodurch eine langfristige Kundenbindung möglich wird.

Und das Design deiner Markenidentität? Das gibt deinem Unternehmen die Form.

Aufbau einer Markenidentität

Wie gestaltest du eine starke Markenidentität, welche Schritte sind notwendig?

Durch deine Markenidentität bist du für deine Kunden unverwechselbar und sofort wieder erkennbar. Dein Produkt oder deine Dienstleistung wird mit dem positiven Bild verbunden, das du von deinem Unternehmen zeigst.

Aber um ein bestimmtes Bild bei den Kunden zu erzielen, bedarf es natürlich auch etwas Arbeit.

Markenidentität wofür steht deine Marke

Markenidentität - Wofür steht deine Marke? (Illustration by Dmitry Nikulnikov from Icons8)

Und so ist ein fundamentaler Baustein deiner Markenidentität das Design.

Zum Design zählen dein Logo, dein Webdesign, deine Grafiken, deine Verpackung, dein Auftritt in den sozialen Medien, deine Visitenkarten oder auch die Arbeitskleidung deiner Mitarbeiter. Passt dein Design, dann repräsentiert deine Markenidentität auch die Aussagen und Inhalte, die dir als Unternehmer wichtig sind.

Du solltest mit einem Designer oder einer Agentur deine Markenidentität zum Leben erwecken. Zusammen könnt ihr dann deine Marke in konkrete Designinhalte umwandeln, mit deren Hilfe du dann deine Marketingkampagne starten kannst. Welche Design-Elemente dann wichtig sind, hängt auch von der Art deines Firma oder deines Produkts ab. So müssen wir als Design-Agentur uns mehr auf  unseren Web-Auftritt konzentrieren, während beispielsweise ein Restaurant sich mehr Gedanken um Räumlichkeiten oder die Speisekarte macht.

Logo

Dein Logo ist ein zentraler Bestandteil der Markenidentität und somit sehr wichtig.  Ein Logo ist vergleichbar mit einem Gesicht. Wir erkennen Menschen an ihrem Gesicht und machen daran Rückschlüsse auf Persönlichkeit unseres Gegenübers fest. Und letztendlich ist es das Gesicht, das uns einen ersten Eindruck vermittelt, ob wir jemanden angenehm und nett oder unsympathisch und bedrohlich finden. Dein Logo sollte als Bild für die Werte und Inhalte deiner Marke stehen und sich auf eine Kernaussage konzentrieren. Wichtig ist auch, dass es visuell ansprechend sein muss und trotzdem einfach und klar gestaltet werden sollte. Es darf auch nicht zu ausgefallen sein. Sonst wäre es vielleicht in einigen Monaten schon wieder out. Letztendlich muss es bei deinen Kunden ankommen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Website

Ohne eine gut strukturierte und funktionierende Webseite geht es heute nicht mehr. Fast alle Kunden informieren sich vorab über dich und dein Angebot über deinen Internet-Auftritt. Also muss man sich dieses Tool auch im vollem Umfang zu Nutze machen.

Produktverpackung

Vor allem im Bereich der Produktverpackung ist das Design oft der Schlüssel zum Erfolg. Und das betrifft die Bereiche vom Aussehen einer Kaffeeverpackung über die Einkaufstasche bis hin zur Gestaltung einer ansprechenden Kunden E-Mail. Das erhöht das Einkaufserlebnis deiner Zielgruppe und das lässt sie wieder zu dir kommen. Hier ließen sich auch die Gestaltungsmöglichkeiten von Visitenkarten oder von Berufsbekleidung anführen.

Strategische Markenanalyse

Bei einer strategischen Markenanalyse werden alle wesensgebenden Bausteine einer Marke untersucht. Was macht mein Produkt/meine Dienstleistung besonders, womit kann ich mich von der Konkurrenz abgrenzen? Bei dieser Analyse wird aber auch ein Augenmerk auf die Zielgruppe gerichtet. Ich betrachte meine Kunden (Trends, Konsumverhalten), meine Konkurrenz (Image und Strategien) und meine eigenen Stärken und Schwächen, um mit den Ergebnissen meine Markenidentität effizienter ausrichten zu können.

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Beispiele für erfolgreiche Markenidentitäten

Eine wirksame Markenidentität muss beim Verbraucher Vertrauen und Sympathie erzeugen. Marken, die halten, was sie versprechen, kommen an. Das wirkt sich dann auch auf deren Erkennungswert aus. Was verleiht Flügel? Wer wüsste da nicht die Antwort? Dass dieser Energydrink  fit und stark macht, hat Red Bull in seinem gesamten Werbespektrum beispielhaft konsequent durchgezogen. Das Ergebnis ist positives und stabiles Markenimage.

Aber es  muss ja nicht immer ein Weltkonzern sein, den man sich als Beispiel nehmen kann. Nehmen wir doch einmal das aus Schwabmünchen stammenden Restaurant Germar´s Best Burger and Pizza. In kürzester Zeit hat sich dieses inzwischen zum Insider-Tipp gewordene Lokal einen Namen gemacht. Zur gelungenen Markenidentität haben beigetragen ein zielgruppen-gerechtes Logo & frisches Design, was sich konsequent von der Speisekarte, der Gestaltung der Räumlichkeiten & Fassade bis zur Bekleidung des Servicepersonals und der Fahrzeug-Beklebung des Lieferdienstes gezogen hat. Abgerundet wird dies mit einem schmackhaften Internetauftritt - ganz im Sinne der leckeren Burger.

Oder schauen wir uns die V.M.P Vermögensmanagement GmbH mit dem Leitspruch „Fair geht immer vor!“ aus Neusäß an. Die Website und die Social Media Kanäle vermitteln den Kunden ein positives Bild eines engagierten und kompetenten Teams, das 100 % für seine Kunden gibt. Fachwissen, Engagement und Erfolg spiegeln sich in dem rasch gewachsenen Klienten-Stamm wider.

Fazit

Deine Markenidentität soll dein Alleinstellungsmerkmal, deine Stärken und Vorteile hervorheben. Es soll dich konkurrenzfähig und erfolgreich in einem hart umkämpften Markt machen. Deine Kunden sollen wissen, wer du bist und was du ihnen bieten kannst. Für dich ist deine Markenidentität dein Aushängeschild, für deine Kunden ist es ein Entscheidungskriterium.

Bild: Foto von Min An von Pexels

Branding beschreibt das aktive Formen einer Marke hin zur eigenen Identität und einem starken Aushängeschild eines Unternehmens. Der Kunde erkennt die Marke und verbindet mit ihr positive Eigenschaften. Ziel des Brandings soll sein, die eigenen Produkte und Dienstleistungen vom Angebot der Wettbewerber abzugrenzen. Mit konkreten Botschaften und Emotionen soll ein positives Bild einer starken Marke entstehen. Der Kunde soll unterbewusst bestimmte Assoziationen abrufen, wenn er mit der Marke in Kontakt kommt.

Branding ist also mehr als nur ein Logo oder Firmenzeichen. Branding beschreibt das Bauchgefühl, das beim Kunden entsteht.

Es ist DEINE Geschichte - wie soll sie erzählt werden?

Beispiele für sehr erfolgreiches Branding sind die beliebte Ritter Sport Schokolade mit ihrem Bild von praktisch, quadratisch, gut. Oder das Weltunternehmen Apple mit seinem angebissenen Apfel, das für hochwertige High-End Produkte steht. Und auch das schwedische Unternehmen IKEA ist ein Beispiel für ein perfektes Corporate Branding. Ikea steht für junge Möbel zu günstigen Preisen und familiäre Atmosphäre. Dieses Branding verschaffte IKEA eine Monopolstellung auf dem deutschen Möbelmarkt.

Branding für Unternehmen

Branding für Unternehmen: Welche Story wird erzählt? (Illustration by Maria Shukshina from Icons8)

Braucht man Branding?

Brauche ich denn für mein Unternehmen überhaupt Branding? – Das können wir mit einem klaren Ja beantworten! Dein Unternehmen braucht Branding, um auf sich aufmerksam zu machen und in dem großen Haifischbecken von der Konkurrenz nicht gefressen zu werden.

Durch Branding gewinnst du neue Kunden und machst sie auch zu treuen Kunden und Fans deiner Marke. Durch Branding wird deine Marke aufgebaut, bekannt und letztlich auch langfristig erfolgreich.

Branding ist wichtig, weil...

Aus welchen Elementen besteht Branding?

Branding besteht aus verschiedenen Elementen, die erarbeitet werden müssen, sei es von dir allein oder mithilfe einer darauf ausgerichteten Agentur. Nachfolgend einige Beispiel-Elemente.

Deine Vision

Die Vision deines Unternehmens steht für die Ziele und Beweggründe, weshalb du jeden Tag wieder in deiner Werkstatt stehst oder an deinem Schreibtisch sitzt. Gebe ein kurzes Statement darüber, was dein Unternehmen ausmacht, wofür es stehen soll. Mach dir Gedanken, wer dein Kunde sein soll. (Mission Statement)

Deine Markenstrategie

Deine Markenstrategie umfasst deine Unternehmensziele und Visionen, dein Alleinstellungsmerkmal, das dich von Konkurrenten abhebt. Gehe dabei vielleicht auch mal neue Wege. Es beinhaltet außerdem auch Ideen für Werbekampagnen, sowie dein äußeres Erscheinungsbild, das durchgängig gleich auf allen Plattformen sein sollte. (Markenguidelines)

Dein Logo

Dein Logo ist gewissermaßen das Gesicht deiner Firma. Dementsprechend groß sollte die Kreativität und Sorgfalt bei dessen Gestaltung sein.

Deine Webseite

Deine Webseite ist das digitale Zuhause deines Unternehmens. Umso wichtiger ist damit dein Web-Auftritt. Deine Webseite sollte ansprechend und leicht im Umgang sein. Die Besucher sollen sich wohlfühlen und sich möglichst lange in deinem virtuellen Geschäft aufhalten. Eine gute Webseite ist heute einer der wichtigsten Bausteine auf dem Weg zum dauerhaften Erfolg. (Ein Grund dafür, dass wir so viel Herzblut in die Gestaltung unserer Kunden-Websites legen!)

Werbeartikel

Je nach Branche fallen bei dieser Rubrik noch Artikel an wie Flyer, Werbeprospekte, Kundenmagazine oder Produktverpackungen.

Branding Komponenten

Die Gesamtheit macht's: Branding besteht aus vielen Komponenten (Illustration by Ivan Haidutski from Icons8)

Was kostet Branding?

Diese Frage nach den Kosten ist eigentlich nicht eindeutig zu beantworten. Zuerst muss die Frage im Mittelpunkt stehen: Welche Ziele möchtest du mit einem Branding erreichen? Und daraus abgeleitet: Was würde es dich kosten, diese Ziele nicht zu erreichen?

Wir helfen dir bei der Entwicklung deiner Markenstrategie und helfen dann auch bei der Erstellung eines Budget-Plans. Pauschal-Angebote sind in diesem Bereich nicht zielführend und können deshalb auch nicht als seriös gelten.

Oft haben kleinere Unternehmen Angst vor zu hohen Kosten, die beim Buchen einer Branding-Agentur entstehen könnten. Aber erfolgreiches Branding gibt es für jedes
Budget. Eine gute Agentur erarbeitet mit dir deinen Branding-Leitfaden, der nicht nur deinem Ziel, sondern auch deinem Etat gerecht wird.

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Was ist gutes Branding? Gibt es schlechtes Branding?

Was zeichnet ein gutes Branding aus? Kernziel eines guten Brandings muss sein, die Marke lebendig zu machen und ihr eine eigenständige Persönlichkeit zu geben. Nur eine schicke Verpackung auf einer optisch ansprechenden Webseite zu präsentieren, kann es also nicht sein.

Gutes vs schlechtes Branding

Gutes vs schlechtes Branding: gibt's das überhaupt? (Illustration by Dmitry Nikulnikov from Icons8)

Die Markenguidelines stehen bei einem guten Branding ebenfalls immer im Mittelpunkt. Ein durchgängig durchdachtes und einheitliches Erscheinungsbild ist hier vorrangig.

Schlechtes Branding liegt oft darin begründet, dass Unternehmensgründer zu wenig Augenmerk auf das äußere Erscheinungsbild ihrer Marke legen. Oft fehlt bei der Existenzgründung das Know-how oder das Kapital für professionelle Berater, Designer und Marketer. Es vermittelt kein positives Markenbild, wenn beispielsweise auf der Webseite andere Schriftarten, Sprachstile oder Farben verwendet werden als auf deinen sonst noch bestehenden Social Media Kanälen. Ein uneinheitliches Branding wirft ein schlechtes Bild auf den gesamten Markenauftritt.

 

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Im Bereich des Marketings begegnet man vielen Schlagwörter, über deren genauem Inhalt man sich oft gar nicht so sicher ist. Wir widmen uns heute den Begriffen Marke, Branding und Marken­identität. Was ist der Unterschied zwischen den Begriffen und wie kannst du dieses Wissen nutzen, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen?

Was ist eine Marke (Brand)?

Eine Marke definiert sich durch das Bild, das deine Kunden von deinem Unternehmen haben. Die Marke ist also nicht einfach nur ein Logo oder Zeichen, das es von ähnlichen Produkten unterscheiden soll. Sie ist vielmehr das, was Kunden sich gegenseitig über ein Unternehmen erzählen (siehe dazu auch Brand Story). Alle Erlebnisse und Eindrücke verschmelzen sich zu einer einzigartigen Idee. Eine starke Marke schafft Vertrauen und damit eine langfristige Beziehung. Ich kann mich mit einer Marke identifizieren, weil ich weiß, was ich von ihr erwarten kann.

Brand: Was ist eine Marke

Marke bzw. Brand ist die Gesamtheit aller assoziierten Geschichten & Emotionen. (Illustration by Ivan Haidutski from Icons8)

Die Marke spiegelt also in gewisser Weise die Persönlichkeit eines Unternehmens wider. Sie umfasst die Art und Weise, wie ein Unternehmen von den Menschen wahrgenommen wird, und welche Assoziationen die Kunden mit deinem Unternehmen verbinden.

Was ist Branding?

Branding beschreibt die Maßnahmen und Aktionen, die ein Unternehmen betreibt, um ein bestimmtes Image zu erzeugen und sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Branding beschreibt also das aktive Formen deiner Marke, die strategische Steuerung der gewünschten Außenwahrnehmung.  Ziel ist es zu definieren, wer du als Unternehmen bist. Du zeigst, was dein Unternehmen, deine Marke ausmacht, was dich von den Konkurrenten abhebt. Branding unterstützt also das Etablieren der Markenidentität.

Branding: langfristige Kundenbindung

Branding umfasst Maßnahmen zur langfristigen Kundenbindung (Illustration by Aleksey Chizhikov from Icons8).

Durch Marketing stellst du zwar eine Beziehung zu deinen Kunden her, überzeugst sie von deinen Produkten oder Dienstleistungen. Mit Branding sorgst du jedoch dafür, dass diese Kunden dir langfristig auch bleiben. Branding beinhaltet alle Maßnahmen zur Etablierung einer Marke. Das beginnt bei der Vision und beschreitet den langen Weg über Brand Voice, Brand Story zur letztlichen Markenpersönlichkeit.

Welchen Nutzen hat Branding für mein Unternehmen?

Branding empfiehlt sich für jedes Unternehmen und jede Person, die sich bekannt machen und im Wettbewerb positionieren möchte. Will sich eine Firma nach außen hin profilieren, muss sie wissen, was sie ausmacht, was das Besondere an ihr ist, was sie von anderen abhebt.

Nehmen wir als Beispiel die Marke Jack Wolfskin. Mit dem Slogan „Draußen zuhause“ transportierte die Marke Freiheit und Unverwüstlichkeit, und das nicht nur beim Wanderausflug, sondern auch beim regnerischen Stadtbummel. Es fühlte sich also eine sehr breite Gruppe von Konsumenten angesprochen, Jack Wolfskin wurde zum Partner für alle Outdoor-Aktivitäten.

Branding führt zu Klarheit und eindeutiger Positionierung.

Möchte man ein Unternehmen aufbauen, kommt Branding vor Marketing. Warum? Man kann keine Marke vermarkten, wenn sie noch nicht entworfen worden ist. Wer bist du als Marke? Was ist dir wichtig? Wen möchtest du ansprechen? Wie möchtest du von deinen potentiellen Kunden wahrgenommen werden?

Sobald diese Fragen geklärt sind, können die Marketing-Maßnahmen angegangen werden.

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Was ist Markenidentität?

Markenidentität ist das Selbstbild einer Marke. Alle besonderen Merkmale, die ein Produkt oder eine Dienstleistung von ähnlichen Produkten unterscheidet, beschreiben die Markenidentität. Verschiedene konkrete Markenelemente erzeugen ein Markenimage und damit letztlich die Markenidentität.

Die Marke steht für das Logo, den Firmennamen, die Ausrichtung des Unternehmens. Die Identität steht für das Alleinstellungsmerkmal, das dich von deinen Konkurrenten positiv abhebt. Ein Unternehmen erzeugt dadurch beim Kunden das gewünschte, „richtige“ Image von sich.

Markenidentität und Wiedererkennung

Markenelemente erzeugen ein Markenimage und sorgen für Wiedererkennung (Illustration by Natasha Remarchuk from Icons8).

Je ausgeprägter und ausdrucksstärker Elemente wie Logo, Typografie, Sprache, Slogans sind, desto größer ist die Chance, dass eine Marke geformt, wiedererkannt und vom Verbraucher angenommen wird.

Nehmen wir als Beispiel die bekannt blaue Cremedose. Nivea steht für Vertrauen und Beständigkeit und hat ihr visuelles Auftreten seit Jahrzehnten deshalb auch kaum verändert. Dieses Traditionsunternehmen hat es geschafft, klare Emotionen hervorzurufen und mit einer effektiv kommunizierten Markenidentität ein stabiles Markenimage zu etablieren.

Deine Markenidentität macht dich für deine Kunden unverwechselbar. Deine Kunden werden dein Unternehmen mit deinem Produkt oder deiner Dienstleitung verbinden. So entsteht langfristige Kundenbindung. Vor allem auch im Bereich des Dienstleistungssektors gewinnt Markenidentität zunehmend an Bedeutung.

Um deine Markenidentität etablieren zu können, musst du für dich selbst erst ergründen, was dich und dein Produkt oder dein Unternehmen ausmacht. In einem Brainstorming solltest du definieren, warum du dein Unternehmen gegründet hast, welche Werte und Ziele du verfolgst, was dein Produkt ausmacht und es besonders macht oder was dein Team besser kann als alle anderen Konkurrenten. Beschreibe deine Marke in drei Worten. All diese Antworten definieren deine Marke und helfen dir auf dem Weg zu deiner erfolgreichen Markenidentität.

Was empfiehlt sich für Unternehmen?

Mit Marketing kann man die Aufmerksamkeit der Kunden gewinnen. Branding kann dies dann aber langfristig aufrechterhalten. Durch Branding entsteht Kundentreue und stärkt den Wiedererkennungswert der Marke. Marketingstrategien ändern sich (sinnvollerweise), Branding bleibt. Man kann sich Marketing als kurze Sprints vorstellen, während Branding einem Marathonlauf gleichkommt.

Ohne Marketingmaßnahmen ist es heute schwer auf dem hart umkämpften Markt, ganz unabhängig von der Branche. Du benötigst die passenden Marketingstrategien, um dich von der großen Masse abzuheben und um neue Kunden auf dich aufmerksam zu machen. Aber du brauchst dann auch Branding, damit du eine langfristige Kundenbindung aufbauen kannst. Die Kunden sollen dir und deinem Unternehmen ja auch erhalten bleiben.

Für unternehmerischen Erfolg brauchst du also Marketing und Branding. Die Markenidentität ist das Aushängeschild deines Unternehmens. Für deine Zielgruppe ist es ein wichtiges Entscheidungskriterium.

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Sebastian Lochbronner
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